Trommlernachwuchs zielt genau

Mit Hannes Köster erneut ein Mitglied des Spielmannszug der neue Kneter Kinderkönig

Beim Jedermannschießen gewann Mathias Hase erneut. Der Festball in Großenkneten war gut besucht.

Von Gunda Ahlers

Großenkneten. Mit Hannes Köster eroberte am Pfingstsonntag auf dem Schützenfest in Großenkneten erneut ein junges Mitglied vom Spielmannszug des Schützenvereins Großenkneten den Kinderthron. Der neue Kinderkönig Hahnes Köster ist wie sein direkter Amtsvorgänger Jan Lesse als Trommler aktiv. Der Zwölfjährige schoss mit der Armbrust im ersten Durchgang 36 von 40 möglichen Ringen. Das gleiche Schießresultat erzielte auch der 13-jährige Maxi Eilers, der sich dann im Umschießen einem Ring weniger geschlagen geben und mit dem Posten des ersten Adjutanten vorlieb nehmen musste. Zweiter Adjutant wurde mit 33 Ringen der zurzeit noch neunjährige Marc Brumund. Die Proklamation des neuen Kinderkönigshauses nahm der 1. Schießmeister Hartmut Schütte in die Hand.

Wenige Stunden später auf dem Festball am Pfingstsonntag war Schütte schon wieder als Schießmeister gefordert, denn es galt den neuen Jedermann-König in Amt und Würden zu setzen. „Es ist ein Unikum passiert. Der letztjährige Jedermann-König Mathias Hase hat den Titel verteidigt", verkündete Schütte und fügte hinzu, dass dies nur schwer möglich sei, da es bei diesem Wettbewerb nicht darum gehe, die meisten Ringe zu erzielen, sondern ein vorgegebenes Schussbild möglichst deckungsgleich auf die Schießscheibe zu bringen.
Der neue Großenkneter Kinderkönig Hannes Köster (Mitte) mit seinen Adjutanten Maxi Eilers(I.) und Marc Brumund (r.).    Bild: Ahlers
Der alte und neue Jedermannkönig Mathias Hase (Mitte) mit Schießwart Hartmut Schütte (rechts) und Festausschussvorsitzenden Uwe Moysich (I.).

In der Mannschaftswertung holte das Team vom Spielmannszug Ü 35 den ersten Platz vor ihren Kollegen, die unter dem Namen Spielmannszug U 35 antraten. Insgesamt gingen 88 Mannschaften an den Start.

Die Siegerehrung vom Jedermannschießen wurde in diesem Jahr auf dem Schützenball im Festzelt straff durchgezogen, weil das Tanzvergnügen im Vordergrund stehen sollte. „Das werden wir auch in den kommenden Jahren so handhaben", sagte Schütte. „Darauf können sich die Ballgäste einstellen."

Die Band „Blaifrey" konnte in der Tat nach den Ehrungen schon zu früher Stunde viele Paare auf die Tanzfläche locken. Dass es im Zelt so voll war, lag auch daran, dass viele Schützenkameraden aus benachbarten Vereinen zum Feiern nach Großenkneten gekommen waren.