Bundespokalschießen des Schützenbundes - 20 Ringe Vorsprung vor dem zweitplatzierten Schützenverein Sage

ga Ahlhorn. Nur sieben Jahre ging der aktuelle Sieg für die Herrenmannschaften beim Bundespokalschießen des Schützenbundes Lethe-Huntestrand auf Wanderschaft. Am Sonntag erkämpfte sich die Mannschaft vom Schützenverein Großenkneten zum fünften Mal den „Pott", und das besagt nach den Bundesstatuten, dass er ein für allemal in ihren Besitz übergegangen ist. Nur je einmal konnten in diesem Zeitraum die Schützen aus Lüerte-Holzhausen und Bühren die Trophäe erobern. „Der Schützenbund wird Geld für einen neuen Pokal locker machen müssen", konstatierte Bundesschießsportleiter Gerd Gerdes, nachdem er auf dem Ahlhorner Schießstand das Großenkneter Team zu seinem Erfolg beglückwünscht hatte. Die Großenkneter Mannschaft mit den Schützen Christian Rüffer, Dennis Meyer, Hendrik Behrends, Burghard Rüffer, Willi Kertz, Detlef Kreye, Horst Spille und Holger Meyer siegte mit 20 Ringen Vorsprung vor der Mannschaft aus Sage. Die Schießsportfreunde aus Lüerte-Holzhausen landeten auf Platz drei vor Ahlhorn und Steinloge, wobei die Letzteren von vornherein chancenlos waren, da sie nur mit sieben Mann antreten konnten. Der Schützenverein Bühren mischte nicht mit, da er es nicht schaffte, eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Die besten Einzelschützen in jeder Mannschaft erhielten als besondere Auszeichnung eine Anstecknadel. Darüber konnten sich Dennis Meyer (Großenkneten), Dieter Niegel (Sage), Andreas Schröder (Liierte-Holzhausen), Jürgen Oetken (Ahlhorn) und Jens Poppe (Steinloge) freuen. Die Flasche Zielwasser, mit der die schlechteste sportliche Leistung honoriert wurde, ging an den Steinloger Klaus Zitter.