FEIER Großenknetens
amtierender Schützenkönig lebt in Bookholzberg –
Bundesstraße wird vorübergehend gesperrt
VON
THORSTEN KONKEL
BOOKHOLZBERG - „Eine
solche organisatorische Aufgabe hat man nicht alle Tage zu bewältigen“, blickt
Gegen Ende
seiner beiden Amtszeiten – und mit dem Beginn des Kneter Schützenfestes am Freitag, 31. August – muss sich
Meyer noch einmal richtig ins Zeug legen: Rund 200 Gäste wollen ihrer Majestät
dann einen Ehrenbesuch im heimatlichen Garten abstatten. Als Teilnehmer haben
sich neben zahlreichen Schützenbrüdern und -schwestern bereits der Großenkneter Schützen-Spielmannszug, der Musikverein Beverbruch sowie die Jagdhornbläser aus der Sager Heide angemeldet. „Dass der amtierende König zum
Abschluss noch einmal sein Gefolge bewirtet, gehört bei uns zur Tradition“,
sagte Meyer. Noch nie mussten die „Untertanen“ dafür allerdings so weit reisen.
Den Bookholzberger zog es vor über 20 Jahren
der Liebe wegen in die Ferne zu den Großenkneter
Schützen: „Meine heutige Frau Anja spielte damals im Großenkneter Schützen-Spielmannszug. Wir lernten uns 1980
bei einer Feuerwehrveranstaltung in Düngstrup kennen“,
verriet Meyer, der selbst Mitglied in der Ortsfeuerwehr Bookholzberg ist. Drei Jahre später schließlich wechselte er
vom Bookholzberger Schützenverein nach Großenkneten
über. Allerdings nicht ohne sich zuvor noch daheim die Schützenkönigswürden zu
holen. Die Anreisemodalitäten sind bereits durchgeplant: Vier Reisebusse werden
die Gäste am Abend in Großenkneten aufnehmen und zunächst an den Bookholzberger Ortseingang auf das Gelände des Schulzentrums
an der Stedinger Straße bringen: „Von dort aus geht es
voraussichtlich gegen 19.30 Uhr rund einen Kilometer zu Fuß und mit klingendem
Spiel die Stedinger Straße (B212) entlang, dann mit
Schwenk über die Poppestraße zum Königsdomizil am Heidberg“, verriet Meyer.
Um den erwarteten Besucheransturm sicher zu bewältigen, werden Meyers
Feuerwehrkameraden ihn am 31. August bei der Verkehrssicherung unterstützen und
– falls nötig – auch kurz den Verkehr anhalten und die Straße sperren. Das Ende
der „Audienz“ ist für 22 Uhr vorgesehen.